Bislang ist dieser Hersteller leider nicht belegt und es wird lediglich vermutet, dass es sich hier um Adolf Scholze aus Grünwald handeln könnte.Es ist einer von vielen Herstellern, die in Gablonz, der heutige Tschechoslowakei ansässig waren. Die Fertigungstechnik dieses Abzeichen lassen den Entschluss zu, dass der Hersteller aus Gablonz kommen kann und die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass tatsächlich Adolf Scholze aus Grünwald sich hinter diesem Logo verbirgt.


Bisher sind drei verschiedene Prägeformen bekannt.
Man unterscheidet sie anhand des rechten, oberen Eichenlaubs. Diese weist bei der ersten Prägeform 6 und bei der zweiten, sowie dritten Prägeform 5 Blattadern auf. Das gleiche gilt für das darunter liegende Eichenlaub, auch dieses weißt bei der ersten Prägeform 6 und bei der zweiten, sowie dritten Prägeform 5 Blattadern auf.

 

Die dritte Prägeform hat ein Merkmal, welches bei der ersten und zweiten Prägeform nur sehr schwach oder gar nicht vorhanden ist. Neben den Beinen auf Höhe des Knies vom Adler sind zwei deutliche Striche zu erkennen, die vom Gefieder stammen.

 

Die Rückseite ist in zwei Ausführungen bekannt. Die häufigere ist die, mit dem leicht ausgehöhlten Gewehr, die andere ist gleichmäßig massiv.

 

Die Firma verwendete außerdem zwei verschiedene Nadelhaken, dieser kommt als runde Form und als flache Form vor.

 

Ebenso wurde der Nadelbock in zwei verschiedenen Ausführungen benutzt. Er ist als rundes Kugelkopfscharnier und als abgeflachtes Kugelkopfscharnier anzutreffen.

 

Es ist Interessant zu sehen, dass ausschließlich die dritte Prägeform für bronzene Stücke verwendet wurde. Eine Erklärung hierfür habe ich bislang nicht gefunden.