Karl Wurster

Gravieranstalt
Egerstrasse 3
Markneukirchen

  • LDO Nummer :-
  • Nummer der Präsidialkanzlei : 18
  • Nummer der Reichszeugmeisterei für Abzeichen : M1/34
  • Nummer der Reichszeugmeisterei für “Tagungs- und Veranstaltungsabzeichen” : M9/40
  • Nummer derReichszeugmeisterei für “NSDAP Dienstzeitmedaillen” : M11/15

 

Andere nachgewiesene Produktionen von Orden :

  • Allgemeines Sturmabzeichen
  • Panzerkampfabzeichen

 

Die schwere, massive Buntmetall Variante dürfte hier wohl die erste hergestellte Fertigung sein. Diese Stücke sind auch die einzig bekannten massiven Varianten aus Buntmetall, die es von Infanterie Sturmabzeichen gibt (ausgenommen der massiven Cupal-Stücke im Wiener und Steinhauer und Lück-Design).

Seltener sind allerdings die späteren „Brüder“ aus Zink, die zuerst auch mit dem „w“ und später mit dem „KWM“-Logo versehen wurden.

Die letzteren sind so extrem selten, dass nur ganz wenige Exemplare bekannt sind und somit den dritten Platz der seltensten, markierten Infanterie Sturmabzeichen belegen. Das Material war zu Kriegsende hin so schlecht, das die wenigen existierenden Exemplare sich meist in einem sehr schlechten Zustand befinden und schon fast „Bodenfund“-Charakter haben. Dies kann allerdings auch mit einem Hortfund aus dem Kessel von „Tscherkassy“ zusammen hängen. Dies wäre ein Indiz dafür, dass die Produktion der KWM markierten Stücke vor dem Halbjahr 1944 erfolgen musste.  

Unter Sammlern sehr begehrt und aufgrund dessen nicht häufig am Markt anzutreffen, zählen sie somit zu den Stücken, die am höchsten gehandelt werden.